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Die Empfängnis und Geburt des Buddha

Posted on: Desember 8, 2009

Sanskrit-Text, übersetzt ins Deutsche und ins Netz gestellt durch Hans Zimmermann,Görlitz, Weihnachten 2007

retroflexe (“cerebrale”) Konsonanten und Visargas unterstrichen (statt suppungiert)

Der Lalitavistara ist eine poetisch recht üppig ausblühende und legenden gesättigte Buddha-Biographie (wie auch das “Buddhacarita”, das kaum jüngere Buddha-Epos des Ashvagosha) etwa aus der Zeitenwende, auf der Schwelle vom im Kern atheistischen, philosophisch auf die Lehrtexte bezogenen Hinayana zum mehr religiösen, bildhaften Mahayana, wo der übergöttliche Buddha in fünffacher Ausgestaltung (“Tathâgatas“) mitsamt seinen weiblichen Weisheitsspiegeln die Himmel besetzt, Hierarchien von Göttern, Engeln und Dämonen diesen Himmeln zugeordnet sind und Gnade, Erlösung und Hilfe von oben der Frömmigkeit der Laien, der Nichtmönche, der alltagsgebundenen Menschen, heilsam, wohltuend und seelennährend entgegenkommen.
Daraus hier nur der “Auszug der Königin Mâyâ zum Lumbinî-Hain”. “Mâyâ” ist in der Hindu-Philosophie (vor allem im Vedânta) Bezeichnung für die traumhafte Erscheinungswelt, die sinnliche Verhüllung des rein geistigen All-Ein-Seienden.

atha khalu bhikshavo mâya-devî
catur-ashîtyâ haya-ratha-sahasraih sarvâlamkâra-vibhûshitaih parivr
catur-ashîtyâ gaja-ratha-sahasraih savâlamkâra-vibhûshitaih
catur-ashîtyâ patti-sahasraih shûrair-vîrair
varânga-rûpibhih susamnaddhadrda-varma-kavacitair anuparigrhîtâ

Da ist nun, Ihr Bettelmönche, Mâyâ-Devî von vierundachtzigtausend

mit allem Schmuck ausstaffierten Pferdewagen umgeben,
und von vierundachtzigtausend mit allem Schmuck ausstaffierten Elephantenwagen, und ist von vierundachtzigtausend Fußsoldaten,

Mannsbildern, Helden, wohlgestaltet, ansehnlich, mit gut gebundenen,

festen Panzerjacken, umschart;

shashtyâ ca shâkya-kanyâ-sahasraih puraskr
catvârimshatâ ca sahasrai râjñah shuddhodanasya jñâti-kula-prabhûtaih shâkyaih
vrddha-dahara-madhyamaih samrakshitâ
shashtyâ ca sahasrai râjñah shuddhodanasyântah-purena
gîta-vâdya-samyak-tûrya-tâdâvacara-samgîti-sampravâditena parivr

und ist von sechzigtausend Shâkya-Mädchen vorneweg-begleitet,
ist von vierzigtausend des Königs Shuddhodana, geboren

in der Shâkya-Familie, reifen, jungen und mittleren Alters,

in Hut genommen, und ist von sechzigtausend aus des Königs Shuddhodana inneren Palastgemächern, die mit Gesängen, Instrumenten, gemeinsamem Tûrya-Schlag im Herabschreiten Samgîtis rezitieren, umgeben,

catur-ashîtyâ ca deva-kanyâ-sahasraih parivr
catur-ashîtyâ ca nâga-kanyâ-sahasraih
catur-ashîtyâ ca gandharva-kanyâ-sahasraih
catur-ashîtyâ ca kinnara-kanyâ-sahasraih
catur-ashîtyâ câsura-kanyâ-sahasraih
nânâ-vyûhâlamkârâlamkrtâbhih
nânâ-gîta-vâdya-varna-mâpinîbhir
anugamyamânâ niryâti sma.

und ist von vierundachtzigtausend Götter-Mädchen umgeben,
und von vierundachtzigtausend Schlangengeister-Mädchen,
und von vierundachtzigtausend Elfen-Mädchen,
und von vierundachtzigtausend himmlischen Musikanten-Mädchen,
und von vierundachtzigtausend Sonnengeister-Mädchen,
in vielfältiger Aufstellung, mit Schmuck ausgeschmückt,
mit vielfältigen Gesängen, Instrumenten, Klang-Zusammenstellungen,
von all diesen als ihrem Gefolge begleitet tritt sie aus dem Palast.

sarvam ca lumbinî-vanam gandhodakasiktam divya-pushpâbhikîrnî-krtam abhût
sarva-vrkshâsh ca tasmin vana-vare akâla-patra-pushpa-phalâni dadanti sma
devaish ca tathâ tad vanam samalamkrtam abhût
tad yathâpi nâma mishrakâ-vanam devânâm samalamkrtam.

Der gesamte Lumbinî-Hain, mit Duftwasser besprengt, war von göttlichen Blüten überstreut worden, und alle Bäume in diesem Wunsch-Wald bringen nun zeitunabhängig ihre Blätter, Blüten und Früchte hervor;  und von den Göttern war gleichfalls dieser Hain geschmückt worden, eben so, wie der sogenannte “Mischungs”-Hain ein Schmuckwerk der Götter ist.

atha khalu mâyâdevî lumbinî-vanam anupravishya tasmâd ratha-varâd avatîrya
nar-amaru-kanyâ-parivr
vrkshena vrksham paryatantî vanâd vanam camkramyamânâ
drumâd drumam nirîkshamânâ anupûrvena yenâsau plaksho

Da nun, sobald Mâyâ-Devî den Lumbinî-Hain betreten hat

und von ihrem Wunsch-Wagen herabgestiegen ist, von Menschen- und Götter-Mädchen umgeben, indem sie von Baum zu Baum herumwandert, von Hain zu Hain wandelt, von Gehölz zu Gehölz alles genau besieht, vom einen zum andern bis zu jenem Plakschabaum hin:

mahâ-druma-ratna-vara-pravarah suvibhakta-shâkhah
sama-patra-manjarî-dharo divya-mânushya-nânâ-pushpa-sampushpato
vara-pravara-surabhi-gandhi nânâ-ranga-vastrâbhi-pralambito
vividha-mani-vicitra-prabhoj-jvalitah

ein großes, wertvolles Wunsch-Juwel von einem Gehölz,

mit harmonisch gegliederten Ästen,
zugleich Blätter und Blütenknospen tragend, von der Götter

und Menschen vielfältigen Blüten durchblüht,
mit wertvollem Wunsch-Parfume-Duft,

mit vielfältigen Farben-Schleiern umkleidet,
in vielgestaltiger Edelsteine reichgebrochener Brillianz aufglühend,

sarva-ratna-mûla-danda-shâkâ-patra-samalamkrtah
suvibhakta-vistîrna-shâkah
karatala-nibhe bhûmi-bhâge
suvibhakta-vistîrna-nîla-trna-mayûra-grivâ-samnibhe
kâcilindika-sukha-samsparshe

gänzlich mit Juwelen auf Wurzel, Stamm, Ästen und Blättern ausgeschmückt,
mit harmonisch gegliederten und wohlverteilten Ästen,
auf einer Handflächen-gleichen Erdenstelle,
die mit harmonisch gegliedertem und wohlverteiltem dunklem Gras dem Pfauen-Hals ganz gleich ist
und wie Kâcilindi-Ware angenehm bei der Berührung,

dharanîtale samsthitah pûrva-jina-janetryâbhinivâsitah [bzw. -janitrî-pratinivâsinah]
deva-samgîty-anugîtah
shubha-vimala-vishuddhah

in diesem Erdenboden gründend,

den früheren Überwinder-Müttern Wohnung gebend,
göttlichen Versen im Gesang antwortend,
schön, makellos und ganz rein,

shuddhâvâsa-deva-shata-sahasraih prashântacitair
abhinata-jatâ-mukutâvalambitâvanata-mûrdhabhir
abhinandyamânas
tam plaksha-vrksham upajagâma.

von des göttlichen Shuddhavâsa hundert Tausenden,

deren Gemüt mit tiefer Ruhe beseligt ist und die ihr zugewandt sind mit haarverflochtenem Diadem-Schmuck auf ihren geneigten Häuptern, von all diesen also freudig begrüßt,
ist sie nun an diesen Plakscha-Baum herangetreten.

atha sa plaksha vrksho
bodhisattvasya tejo-‘nubhâvenâvanamya pranamati sma.

Da nun verbeugt sich dieser Plakscha-Baum, vor des zukünftigen Buddha Glanz und Würde sich verneigend, ehrfürchtig vor ihr.

atha mâyâdevî gagana-tala-gateva vidyut drshtim
dakshinam bâhum prasârya plaksha-shâkhâm grhîtvâ
salîlam gagana-talam prekshamânâ vijrmbhamâna
sthitâbhût.

Da nun, indem Mâya-Devî zu einem aus der Himmelstiefe kommenden Blitz den Blick sandte, den rechten Arm ausstreckte und einen Ast des Plakschabaumes ergriff, in das Spiel in der Himmelstiefe schauend, den Mund leicht öffnend, so blieb sie dort stehen.

atha tasmin samaye shashty-apsarah-shata-sahasrâni kâmâvacara-devebhya
upasamkramya mâyâdevyâ upasthâne paricaryâ kurvanti sma.

Da nun, in diesem Moment, indem sechzig Elfen-Hunderttausende

aus den Lust-Abstiegs-Göttern
an Mâyâ-Devî herantreten, leisten sie ihr, sie umringend, ihre Dienste.

evam rûpena khalu puna rddhi-prâtihâryena samanvâgato
bodhisattvo mâtuh kukshigato ‘sthât.

Und dergestalt, mit  glücklicher Magie hindurchgedrungen,
fand der künftige Buddha, in seiner Mutter Schoß eingetreten, eine Bleibe.

sa paripûrnânâm dashânâm mâsânâm atyayena mâtur dakshina-pârshvân nishkramati sma
smrtah samprajânann-anupalipto garbha-malair
yathâ nânyah kashcid ucyate ‘nyeshâm garbha-mala iti.

Dieser, mit voller zehn Monate Reifezeit, tritt nun aus seiner Mutter rechten Seite hervor, wie die Tradition sagt: vollbewußt und unbefleckt von Keimlings-Makeln, so, wie es niemals von irgendeinem anderen gesagt wird,denn es heißt bei anderen: “Keimlings-Makel”.

tasmin khalu punar bhikshavah samaye shakro devânâm indro
brahmâ ca sahâpatih puratah sthitâv abhûtâm
yau bodhisattvam parama-gaurava-jâtau
divya-kaushika-vastrântaritam
sarvânga-pratyangaih smrtau samprajñau pratigrhnâte sma.

In eben diesem Moment wiederum, Ihr Bettelmönche, waren der Götterkönig Indra und Brahma, der mächtige Herr, schon vorher beide hinzugetreten, die beide den zukünftigen Buddha, selbst als mit höchster Würde Geborene, indem sie, der eine göttlich, der andere von Kushika abstammend, ihn mit einem Tuch überkleiden, mit all seinen Gliedern, all seinen Körperteilen, wie die Tradition sagt,vollbewußt willkommen heißen.

yasmimsh ca kûtâgâre bodhisattvo mâtuh kukshagato ‘sthât
tam brahmâ sahâpatir brahmakâyikâsh ca deva-putrâ abhyutkschipya
brahma-lokam caity-ârtham pûjârtham copanâmayâmâsuh.

Und inmitten dieses Gewölbes stand der künftige Buddha, aus der Mutter Schoß hervorgegangen, und indem Brahma, der mächtige Herr, und die wie Brahma verkörperten Göttersöhne diesen so erhoben,
brachten sie auch die Brahmawelt seiner Ankunft wegen um seiner Anbetung willen zu tiefer Verbeugung.

aparigrhîtah khalu punar-bodhisattvah kenacin manushya-bhûtena
atha tahi bodhisattvam devatâh prathamataram pratigrhnanti sma.

Ungebunden ist nun der wiederum künftige Buddha, indem er zu irgendeinem Menschen geworden ist; da nun heißen den zukünftigen Buddha die Gottheiten, ihn,den ersten Überwinder, willkommen.

atha bodhisattvo jâta-mâtrah prthivyâm avatarati sma.

Da steigt der künftige Buddha, eben geboren, nun auf die Erde hinab.

samanantarâvatîrnasya ca bodhisattvasya mahâ-sattvasya
mahâ-prthivîm bhitvâ mahâ-padmam prâdur-abhût.

Und unmittelbar auf das Absteigen des künftigen Buddha, des Groß-Wesensvollendeten,
da kam, indem er die Groß-Erde aufbrach, ein Groß-Lotos hervor.

nandopanandau ca nâga-râjânau
gagana-tale ‘rdha-kâyau sthitvâ
shîtoshne dve vâri-dhâre ‘bhinirbhittvâ
bodhisattvam snâpayatah sma.

Und Nanda und Upananda, beide Schlangengeister-Könige,
aus der Himmelstiefe halb mit ihrem Leib herabhängend,
indem sie zwei Wasserströme, kalt und heiß, voneinander geschieden herabfließen lassen,
baden sie nun den zukünftigen Buddha.

shakra-brahma-lokapâlâh
pûrva-gamâsh-cânye ca bahavo deva-putrâh shata-sahasrâ
ye bodhisattvam jâta-mâtram
nânâ-gandhodaka-mukta-kusumaih snâpayanty abhyavakiranti sma.

Shakra (Indra) und Brahma, die Weltenhüter,
auch vorausgehend, wie auch andere, viele Göttersöhne, hunderttausend,
die, kaum daß der künftige Buddha geboren ist, in vielfältigen Duftwässern und mit losen Blüten baden und überstreuen sie ihn.

antarikshe ca dve câmare ratna-cchatram ca prâdur-abhûtam.

Und aus dem Luftraum kamen zwei Wedel und auch ein Juwelen-Schirm hervor

sa tasmin mahâ-padme sthitvâ catur-disham avalokayati sma.

Er aber, indem er auf dem Groß-Lotos steht, schaut in die vier Himmelsrichtungen.

[catur-disham avalokya]
simhâvalokitam mahâ-purushâvalokitam vyavalokayati sma.

[Indem er in die vier Himmelsrichtungen schaut:]

Einen Löwenblick, einen Groß-Urmenschenblick aussendend schaut er nun rings umher.

tasmin khalu punah samaye bodhisattvah
pûrva-kushala-mûla-vipâka-jenâpratihatena
divya-cakshu-prâdur-bhûtena (bzw. divya-cakshuh prâdur-abhût)
divyena cakshushâ
sarvâvantam tri-sâhasram mahâ-sâhasram loka-dhâtum
sanagara-nigama-[grâma]-jana-pada-râshtra-râja-dhânîm
sadeva-mânusham pashyati sma.

In eben diesem Moment sieht der künftige Buddha,
da sein aus vormaliger in Gesundheit wurzelnder Frucht geborenes, ungehemmtes,
göttliches Auge hervorgekommenen ist,
mit diesem göttlichen Auge also:
die allumfassende dreitausendumfassende großtausendumfassende Welten-Fülle
mit ihren Städten, Marktflecken, [Dörfern,] Menschen-Völkern,

Königreichen und Königsbehausungen,
mit ihren Göttern und Menschen, die sieht er nun.

sarva-sattvânâm ca citta-caritam ca prajânâti sma.

Und aller Wesen Bewußtsein und Wandel auch erkennt er nun.

jñâtvâ ca vyavalokayati sma
asti tv asau kashcit-sattvo yo mayâ sadrshah
shîlena vâ samâdhinâ vâ prajñayâ vâ kushala-mûla-caryayâ vâ.

Indem er dies erkennt, schaut er nun rings umher:
“Ist da derjenige, irgendein Wesen, der mit mir vergleichbar ist
an Charakter oder Versenkungstiefe oder Erkenntnis oder

in Gesundheit wurzelndem Lebenswandel?”

yadâ ca bodhisattvah tri-sâhasra-mahâ-sâhasra-loka-dhâtau
na kimcit sattvam âtmatulyam pashyati sma
atha tasmin samaye bodhisattvah simha iva vigata-bhaya-bhairavo ‘samtrastah astambhî
sucintitam smrtvâ cintayitvâ sarva-sattvânâm citta-caritâni jñâtvâ aparigrhîto
bodhisattvah pûrvâm disham abhimukhah sapta padâni prakrântah
pûrvam-gamo bhavishyâmi sarveshâm kushala-mûlânâm dharmânâm.

Und als der künftige Buddha in der dreitausendumfassenden, großtausendumfassenden Welten-Fülle
nun nicht irgendein Wesen ihm selbst gleich sieht,
da nun, in diesem Moment, hat der künftige Buddha wie ein Löwe,

ohne Angst und Schrecken, furchtlos, freimütig,
sich seiner Wohlbedachtheit erinnert, durchdacht aller Wesen Bewußtsein

und Wandel erkannt, ungebunden
ist der künftige Buddha, sein Antlitz nach vorn orientierend,

sieben Schritte dorthin vorangeschritten:
“Der nach vorn orientiert Vorangehende werde ich sein für alle

in Gesundheit wurzelnden Lebenswegweisungen!”

tasya prakramata upary-antarîkshe ‘parigrhîtam
divya-shveta-vipula-chatram câmara-shubhe gacchantam anugacchanti sma
yatra yatra ca bodhisattvah padam utkshipati sma
tatra tatra padmâni prâdur-bhavanti sma.

Bei dessen Voranschreiten gehen oben im Luftraum ihm,

dem Ungebundenen, der göttliche, weiße, weitgespannte Schirm

und die beiden Wedel ihm, dem Vorangehenden, nun voraus,
und wo, ja wo überall der künftige Buddha nun seinen Fuß hinsetzt,
dort, ja dort überall kommen nun Lotosblüten hervor.

[evam] dakshinâm disham abhimukhah sapta padâni prakântah
dakshinîyo bhavishyâmi deva-manushnâm.

[So auch] ist er, sein Antlitz nach rechts gen Süden wendend,

sieben Schritte dorthin vorangeschritten:
“Der rechte Ehrwürdige (der rechts zu umwandeln ist) werde ich sein

für Götter und Menschen!”

pashcimâm disham abhimukhah sapta padâni prakântah
saptame sthitvâ simha ivâhlâdanâtmikâm vâcam bhâshate sma
aham loke jyeshto ‘ham loke shreshtah

Sein Antlitz ins Letzte hinter sich gen Westen wendend ist er

sieben Schritte dorthin vorangeschritten;
mit dem siebten stehenbleibend läßt er wie ein Löwe

nun seine aus Erquickung bestehende Stimme ertönen:
“Ich bin in der Welt der Vorzüglichste, ich bin in der Welt der Beste!

iyam me pashcimâ jâtih.

Dies ist meine letzte Geburt!

karishyâmi jâti-jarâ-marana-duhkhasyântam.

Vollbringen werde ich der Geburt, des Alterns,

des Sterbens und des Leidens Ende!”

uttarâm disham abhimukhah sapta padâni prakântah
anuttaro bhavishyâmi sarva-sattvânâm.

Sein Antlitz zum Höheren gen Norden wendend ist er sieben Schritte dorthin vorangeschritten:
“Der ohne einen Höheren über mir (Höchste) werde ich sein unter allen Wesen!”

adhastâd disham abhimukhah sapta padâni prakântah
nihanishyâmi mâram ca mâra-senâm ca.

Sein Antlitz hinabwärts wendend ist er sieben Schritte dorthin vorangeschritten:
“Niederwerfen werde ich den Tod und auch des Todes Heer!

sarva-nairayikânâm ca nirayâgni-pratighâtâya
saha dharma-megha-vrshtim varshishyâmi
yena te sukha-samarpitâ bhavishyanti

Und für alle Höllenbewohner zur Höllenfeuer-Abwehr
werde ich zugleich einen Lebenswegweisungs-Wolken-Regen hinabregnen lassen,
durch den diese mit Glück Beschenkte sein werden.”
uparishtâd disham abhimukhah sapta padâni prakântah
ûrdhvam câvalokayati sma
ullokanîyo bhavishyâmi sarva-sattvânâm.

Sein Antlitz hinaufwärts wendend ist er sieben Schritte dorthin

vorangeschritten, und nach oben schaut er nun auf:
“Über die Welt hinaus werde ich sein für alle Wesen!”

samanantara-bhâshitâ ceyam bodhisattvena vâk.

Und unmittelbar ausgesprochen ertönt durch den künftigen Buddha diese Stimme.

atha tasmin samaye ayam trisâhasra-mahâ-sâhasra-loka-dhâtuh
svarenâbhivijñâpto ‘bhût.

Da nun, in diesem Moment, war diese dreitausendumfassende großtausendumfassende Welten-Fülle
durch deren Klang zur Erkenntnis gelangt:

iyam bodhisatvasya karma-vipâka-jâ abhijñâ-dharmatâ.

“Dies ist des künftigen Buddha Taten-Reifungs-geborene erkenntnisklare Lebenswegwissenschaft!”

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